Was tun gegen eingewachsene Haare?
Grundsätzlich kann jeder Mensch in seinem Leben an eingewachsenen Haaren leiden, denn diese Entzündung entsteht durch die Rasur, Haar auszupfen, Epilation, Enthaarungscremes oder durch das Entwachsen. Bei Kindern kommt es so gut wie nie vor und wenn dann erst in der Pubertät, wenn sie mit dem Haarentfernen an bestimmten Körperstellen beginnen. Eingewachsene Haare bilden picklige Knötchen und eitrige Pusteln und nur in seltenen Fällen kommt es zu beulenartige Erhebungen auf der Haut. Sie sind nichts Ernsthaftes aber sie sind peinlich und lästig, da diese Hautentzündungen jucken und wehtun können. Beim Mann kommen sie häufig am Hals, dem Kinn und den Wangen und bei Mann und Frau in der Schamgegend, im Achselbereich und im Analbereich vor.

Häufige Ursachen

Menschen mit sehr widerspenstigen, lockigen und dicken Haaren neigen stärker zu einwachsenden Haaren, da sich die Haare nach einer Haarentfernung kringeln. Durch das Auszupfen, epilieren oder die Rasur bekommt das Haar scharfe Kanten mit denen es durch die Haut, möglicherweise in die falsche Richtung durchdringt und an der Hautoberfläche stecken bleibt. Dort wächst es weiter. Wenn abgestorbene Hautzellen die Haarwurzel verstopfen, wird das darin befindliche Haar gezwungen, seitlich aus der Haut herauszuwachsen. Eine Überproduktion bestimmter Sexualhormonen kann auch zu eingewachsenen Haaren führen. Ein übermäßiger Haarwuchs kann die Folge dieser Überproduktion und die Wahrscheinlichkeitserhöhung sein.

Behandlung

Wenn sich nach einer Haarentfernung ein eingewachsenes Haar bilden will, so kann mit einem warmen Waschlappen die Hautpore dazu gebracht werden sich zu öffnen. Mit einer sterilen Pinzette oder Nadel wird versucht, das Haar in die richtige Wuchsrichtung zu bekommen. Ein in Alkohol getränkter Wattebausch hilft eventuell dabei.

Bump Eraiser Medipaste (hier günstig bei Amazon bestellbar) bekämpft und beugt einwachsende Haare auf Beinen, Armen, in der Bikinizone und im Gesicht vor. Es ist ein schnell wirksames Medikament mit Vitamin A, Triclosan und Teebaumöl. Vor Infektionen schützt es und reduziert Schwellungen. Bump Eraiser Medipaste ist für die männliche wie für die weibliche Haut in der Apotheke erhältlich und laut Kundenbewertung ein sehr wirksames Produkt.

Skin Doctors Ingrow Go Lotion (zum Amazon Shop) beruhigt die Haut und mit Geduld kommen die eingewachsenen Haare an die Oberfläche. Ohne picklige Knötchen und eitrige Pusteln sondern mit weicher Haut punktet Skin Doctors Ingrow Go Lotion bei den Kundenbewertungen. Es wirkt nach zwei Wochen aber dafür lang anhaltend.

Vorbeugung

Die Haare sollten immer in Wuchsrichtung entfernt werden damit keine eingewachsenen Haare entstehen. Um eine Verstopfung der Poren zu vermeiden, sollte nach der Haarentfernung ein Peeling folgen. Damit die Haut geschmeidig und glatt ist und die Haare problemlos aus der Haut herauswachsen kann gönnen Sie Ihrer Haut Feuchtigkeitslotion nach dem Peeling. Eine Haarentfernung durch Laser birgt keine Gefahr der eingewachsenen Haare.

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